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Einsichten aus dem christlich- jüdischen Dialog Jesus war Jude. Er hat in seinem Volk gelebt, als Jude gedacht und gehandelt. Er hat die Tora nie grundsätzlich abgelehnt. Er ist als Jude gestorben. Alle Zeugen seiner Auferstehung waren Juden. Diesen Juden Jesus bekennt die Christenheit als den lebendigen Messias, als Christus. Sie hofft mit dem jüdischen Volk auf die messianische Vollendung der ganzen Welt. Die Juden bleiben auch nach Jesu Tod und Auferstehung Gottes erwähltes Volk. Die Kirche irrte sich, als sie behauptete, Israel sei von Gott verworfen, weil es Jesus als Messias verworfen habe, und die Kirche sei als das wahre Israel an die Stelle Israels getreten. Darstellungen, die Israel als dunklen Hintergrund benutzen, damit der christliche Glaube umso heller scheint, sind biblisch unangemessen. Dazu gehören die falschen Unterscheidungen: Dagegen ist festzuhalten: |
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