Kontakt
Vorsitzende: Pfarrerin Gabriele Zander (seit 1. 9. 2006)
Adresse des Arbeitskreises:
Robert-Schneider-Str. 13a, 64289 Darmstadt
Tel 06151-423900
Fax 06151-424111
email mailto:info@imdialog.org

Redaktion der Print- und Onlineveröffentlichungen und Webmaster:
Hans-Georg Vorndran
 


Der Arbeitskreis bietet an:

BlickPunkt.e Materialien zu Christentum, Judentum, Israel und Nahost
(regelmäßig 6 Ausgaben im Jahr)
Gottesdiensthilfen (etwa 2 Ausgaben im Jahr)
Schriftenreihe (erscheint unregelmäßig)
Ausstellungen zum Ausleihen (zur Zeit 6 Themen)
Studientage (ein- bis zweimal im Jahr)
Reisen nach Israel

Flyer des Arbeitskreises im pdf-Format

Zur Geschichte

Der "Evangelische Arbeitskreis Kirche und Israel in Hessen und Nassau" in der Ev. Kirche in Hessen und Nassau wurde 1952 unter dem Namen "Evangelischer Arbeitskreis für Dienst an Israel in Hessen und Nassau" von Pfarrer Adolf Freudenberg gegründet. Er war ein regionaler Arbeitskreis des "Deutschen Evangelischen Ausschusses für Dienst an Israel".

Von 1964 bis 2009 trug er den Namen "Kirche und Israel". Diese Namensänderung trug dem veränderten Selbstverständnis Rechnung, das im Verlauf der Begegnung mit Juden entstanden war: Juden und Christen werden als gleichberechtigte Partner gesehen. "Israel" wird hier im biblischen Sinn des Volkes Israel verstanden. Die Bezeichnung "Kirche und Israel" wehrt damit den Versuch ab, die Kirche als "wahres Israel" im Gegensatz zum Judentum zu bezeichnen.

Der Arbeitskreis sieht seine Aufgabe darin, theologische Ergebnisse im christlich-jüdischen Dialog zu erzielen und wirksam werden zu lassen in der praktischen Verkündigung, in der Gemeindearbeit und im Unterricht.

Der Arbeitskreis ist Mitglied der "Konferenz Landeskirchlicher Arbeitskreise Christen und Juden" im Bereich der EKD.

Nur wer sich ändert, bleibt sich treu. Erneute Namensänderung des Arbeitskreises 2009

Der „Evangelische Arbeitskreis Kirche und Israel in Hessen und Nassau“ benennt sich im März 2009 um in „ImDialog. Evangelischer Arbeitskreis für das christlich-jüdische Gespräch in Hessen und Nassau“.

Unser bisheriger Name „Evangelischer Arbeitskreis Kirche und Israel in Hessen und Nassau“ ist seit längerer Zeit missverständlich geworden. Immer wieder wurde mit dem Begriff „Israel“ in unserem Namen der Staat Israel assoziiert und nicht der ursprünglich religiös bestimmte Begriff Israel, der das Volk Israel/das Judentum meint. Was als theologischer Begriff gemeint war, wurde als politischer Begriff missverstanden. Allzu leicht wurde unser Arbeitskreis dann politischen oder christlichen Gruppierungen zugeordnet, die gegenüber dem Staat Israel eine sehr einseitige, unkritische Position vertreten. Oft sind deren theologische Positionen judenmissionarisch, was wir unbedingt ablehnen. Um hier missverständlichen Zuordnungen vorzubeugen, haben wir beschlossen, unseren Namen genauer und korrekter zu fassen: Seit jeher ging es uns um den Dialog mit Jüdinnen und Juden, mit jüdischen Institutionen in Deutschland, in Israel und weltweit.

Um zu verdeutlichen, dass wir primär ein theologischer und kein politischer Arbeitskreis sind, haben wir diese Namensänderung in unserer Sitzung am 20. März 2009 einstimmig beschlossen.

Theologische Positionen

Das Judentum ist Wurzel des Christentums. Das Zeugnis voreinander geht von der bleibenden Erwählung Israels aus, wie es der Grundartikel der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau (EKHN) sagt: „Aus Blindheit und Schuld zur Umkehr gerufen, bezeugt sie (die Kirche) neu die bleibende Erwählung der Juden und Gottes Bund mit ihnen. Das Bekenntnis zu Jesus Christus schließt dieses Zeugnis ein.“

Der Evangelische Arbeitskreis Kirche und Israel in Hessen und Nassau (AK) ist der Überzeugung, dass es keine theologische Begründung für eine Judenmission gibt. Juden und Christen haben je in ihrer Verheißungsgeschichte einen eigenen Auftrag an die Welt, den sie zeitweise auch gemeinsam wahrnehmen können.

Die Begegnung zwischen Juden und Christen erfolgt im Zusammenwirken und Dialog von Gleichberechtigten. In diesem offenen Prozess wird die Identität gewahrt und der jeweilige Glaube in seinem Selbstverständnis ernst genommen.

Aufgaben

Der AK fördert die theologische Arbeit im Horizont des jüdisch-christlichen Dialoges. Dazu gehören u.a.: Theologie in Israels Gegenwart, Theologie nach Auschwitz, Predigen in Israels Gegenwart.

Er bietet den Gemeinden, Dekanaten und Synoden innerhalb der EKHN Vortragsveranstaltungen und Seminare an. Er lädt zu Studientagen ein. Er erstellt Arbeitshilfen für den Gottesdienst und für eine sachgemäße Darstellung des Judentums im Unterricht und in der Erwachsenenbildung. Er gibt einen Materialdienst heraus. Er verteilt die ihm zur Verfügung gestellten Kollekten für Projekte in Israel und für die Förderung des jüdisch-christlichen Gesprächs. Dafür bietet er den Gemeinden Informationsmaterial an. Der AK hat den Verein „LOMDIM - Christlicher Verein zum Kennenlernen des Judentums“ gegründet.

Der AK ist Mitglied der „Konferenz landeskirchlicher Arbeitskreise Christen und Juden (KLAK)“. Er entsendet Mitglieder in die Delegiertenversammlung der KLAK.

Mitglieder des AK wirken in der „AG Juden und Christen beim Deutschen Evangelischen Kirchentag“ mit.

Projektausschüsse

Der Arbeitskreis bildet Projektausschüsse zu bestimmten Themenbereichen, z.B. Gottesdienst, Rassismus, Finanzen.
In die Projektausschüsse können neben Mitgliedern des Arbeitskreises auch andere Personen berufen werden.
Die Ergebnisse der Projektgruppen werden im Arbeitskreis beraten und anschließend veröffentlicht.

Studientage

Der Arbeitskreis lädt zu Studientagen ein. Sie sind für alle Interessierten offen. Die Studientage sollen Kenntnis über das Judentum vermitteln und das Verständnis zwischen Juden und Christen fördern. Hier werden aktuelle Fragen des jüdisch-christlichen Dialoges, des Judentums sowie der Beziehungen zu Israel diskutiert.

 

 
ImDialog. Evangelischer Arbeitskreis für das christlich-jüdische Gespräch in Hessen und Nassau
Robert-Schneider-Str. 13a, 64289 Darmstadt
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